Joachim Schneglberger

JS_HP_2015Baß
„Im Februar 1971 wurde ich in Linz geboren. Die Zeit verflog dermaßen schnell, dass ich mich an dieses besondere Ereignis nicht einmal mehr erinnern kann. Die weiteren Stationen meines jungen Lebens nahmen mit Kindergarten und Volksschule ihren üblichen Lauf. Als die Hauptschulzeit anstand, besuchte ich ein Konzert der St. Florianer Sängerknaben in meinem Heimatort Steyregg. Schwer beeindruckt, meldete ich mich noch am selben Abend bei diesem weltberühmten Knabenchor an. Es folgten vier unvergessliche Jahre musikalischer Prägung in Gesang und Klavier. Da alles ein Ende hat, gedachte ich 1986 meinen Bildungsweg als Oberschüler in einem Gymnasium fortzusetzen, welchen ich jedoch rasch beendete – zu viele Kaffeehäuser und Mädchen während dieser Zeit. Somit begann der Einstieg ins Job-Leben: Ich ging nach Wien und erlernte, bei der traditionsreichen Klaviermanufaktur Bösendorfer, das Handwerk des Klaviermachers. 1992 wechselte ich wieder zurück in mein Heimat-Bundesland, wo ich kurze Zeit später im Klavierhaus Weinberger in Enns beruflich sesshaft wurde. Familie, Beruf und Musik zeitlich immer unter einen Hut zu bringen, ist gewiss nicht einfach, aber herausfordernd und erfüllend.“
Fabian,

Andreas Wiesner

AWI_HP_2015

Bariton
Im April 1972, wahrscheinlich an einem idyllischen Frühlingstag, begleitet von bester Landluft, wurde unser „Sunnyboy“ Andreas geboren. Aufgewachsen am elterlichen Hof, im Kreise seiner beiden aufgeweckten Geschwister, eignete er sich beste Voraussetzungen für sein bevorstehendes Sängerknaben-Leben an. Um sich auch hier durchsetzen zu können, kämpfte er in diesen vier spannenden Jahren durchaus mit Fäusten für seine Ziele. Kräftig ist auch seine Stimme, die zu jener Zeit den nötigen Feinschliff erhielt. Ab 1986 stellte sich unser „Waldbauernbub“ der nächsten Herausforderung: Andreas kam in die große Stadt. In dieser lernte der vermeintliche Streber, weniger für die Schule, dafür viel für’s Leben. So begegnete er, gegen Ende dieses Abschnittes, in Paris, der Stadt der Liebe, SEINER großen Liebe. Nein, nein, keine Französin, vielmehr eine fesche Oberösterreicherin, die zeitgleich vor Ort war. Einige Jahre später, trug diese Verbindung zwei Früchtchen: Christoph und Iris, der ganze Stolz der Familie. Beruflich ist Andreas im Bereich der Aus- und Weiterbildung von Bankmitarbeitern tätig. Von Geld dürfte er tatsächlich eine Menge verstehen – und haben (?), denn der einstige „Stallbursch“ verfügt inzwischen über feinste Kleider, hat Stil & Geschmack und ist der einzige von uns, den der Kurs von Aktien kümmert.

Volker Angerer

VA_HP_2015Tenor
„Geboren wurde ich, laut den Angaben meiner Vorfahren, Anfang März 1972 in Linz. Irgendwie dürfte das stimmen, denn immer, wenn ich verschiedene Unterlagen durchstöbere, scheint da etwas in dieser Richtung auf. Inzwischen glaube ich es auch einfach. Als ich acht Jahre alt war – die dritte Klasse Volksschule stand gerade an – meinte man familienintern (also Komplott), mich unbedingt zu den St. Florianer Sängerknaben geben zu müssen. Angeblich hatte ich musikalisches Talent aufzuweisen. Dort kam ich dann im Jahre 1980 auch hin und wusste anfangs nicht wirklich etwas mit diesem ‚heiligen Ort’ anzufangen. Klar war für mich im ersten Moment lediglich: ‚Hier bleibe ich nicht – ich will wieder nach Hause!’ Es kam anders, durchaus interessant, und die Zeit verging wie im Flug. Sechs, unvergessliche Jahre, die meine musikalische Zukunft geprägt und den Grundstein zu 5VOR5 gelegt haben.“

Markus Reischl

TenorMR_HP_2015
1978 im Zeichen des Steinbocks zur Welt gekommen, als Einzelkind vom Land die pubertäre Phase gemeistert und am Stadtgymnasium in Passau zum Abiturienten herangereift. „Irgendwie, ist doch was aus Dir geworden …!“ (Zitat: Oma). Richtig! Ein Bayer in Österreich – und der Neue bei 5VOR5! „Entdeckt“ durch Hermann Streicher, bei einem Konzert des Rock&Pop-Chores „United Voices“, im Sommer 2012.
„Mit Musik hatte ich bis zu meinem 30. Geburtstag eigentlich nicht viel am Hut, außer, dass ich mich schon immer zu Musikerinnen hingezogen fühlte, und deshalb, seit ein paar Jahren, auch mit einer tollen Schulmusikerin verheiratet bin. Mehr, als eine – mit Pausen durchsetzte – Schulchorlaufbahn und zähe, wöchentliche Einheiten Orgelunterricht, über ganze sechs Jahre, kann ich von meiner ‚musikalischen Jugend‘ nicht vermelden. 2008 packte mich dann das Singfieber. Meine Freunde der Gruppe À-Kappel-là haben mir die Musik ohne Instrumente schmackhaft gemacht. Dann folgten der Kirchenchor, Gesangsstunden in der Musikschule Puchenau (www.karinbachner.com) und schließlich die solistischen Erfahrungen bei den ‚United Voices‘ – der Rest ist ja bekannt.

Hermann Streicher

HS_HP_2015Tenor & Arrangeur
Hermann Streicher wurde am 9. 9. 1965 in Steyr geboren. Seine früh erkennbare, musikalische Begabung perfektionierte er von 1975 bis 1981 als  Sopransolist bei den St. Florianer Sängerknaben. Die Inspiration zum Acappella-Gesang wurde mit der Gruppe TEBA (Tenor und Bass) so richtig gegeben. In dieser war Sangeskollege und Freund Helmut Stinglmair wegweisend, der die facettenreiche Stilrichtung eines Vokalensembles eindrucksvoll vermittelte. Nach Familiengründung und kurzer Pause, kam es ca. 1993 zu einer zufälligen Begegnung zwischen Hermann Streicher und einzelnen ehemaligen Sängerknaben-Kollegen. Schnell entdeckte man das gemeinsame Interesse am Acapella-Gesang und traf sich zu regelmäßigen Proben. Zahlreiche Song-Arrangements aus Hermanns Feder, weniger Schlaf und viele unvergessliche Auftritte mit 5VOR5 waren die Folge. Da Hermann stets neue Herausforderungen sucht, gründete er 2008 die Acapella-Gruppe Mixxdur, die inzwischen auf neun Mitglieder angewachsen und echt hörenswert ist.

Andreas Wenter

Bariton & Percussions (bis 2013)
Gründungsmitglied von 5VOR5 und ebenso ehemaliger St. Florianer Sängerknabe. Seit einigen Jahren von der Bühnenfront verabschiedet und nun hinter diversen Events bzw. der Kamera aktiv, lebt Andreas seine alte Leidenschaft, die Fotografie, voll aus. Mit seinen ins Leben gerufenen Internet-Plattformen Permanent Moments und wenter.cc werden die vielen Seiten unserer „ehemaligen Rampensau“ (Verzeihung, aber es ist die treffendste Beschreibung) eindrucksvoll veranschaulicht. Als unveränderter Freund unseres Vokalensembles, der auf eine lange, unvergessliche Zeit unter dem Motto „pop without instruments“ zurück blicken kann, viele Ideen und Sounds eingebracht hat, findet er in Form von zwei gemeinsam geschaffenen CD´s einen festen Platz in unserer History of Friends.