Linz-Oed, Volkshaus Keferfeld

Freitag, 17. November 2006/19:30 Uhr
Der Konzerttag selbst beginnt mit Arbeit. Ganz normalen, mehr oder weniger klassischen Berufen, wo auch sorgfältige Planung und Verständnis, seitens der Arbeitgeber, für unser Hobby erforderlich sind. 5VOR5 ist ja nicht unser Job, von dem wir Monat für Monat leben, sondern eben ein meist wöchentliches Zusammentreffen, in dem geprobt wird – oder zumindest werden sollte ;-)) Nach Dienstschluss heißt es, schnell, schnell, ab zum Soundcheck, alle für´s Konzert nötigen technischen Vorbereitungen bzw. Gegebenheiten vor Ort testen und justieren. Eine Stunde dauert das ungefähr, dann der Zeitpunkt, wo ein gewisses Kribbeln kommt – auch als „Lampenfieber“ bekannt. Unzählige Fragen tauchen auf. „Hat jeder einen Programmablauf und etwas zu trinken im Bühnenbereich? Sind die Batterien der Funkmikrofone voll? Wie und von welchem Bereich im Saal oder der Bühne treten wir auf? Hoffentlich wird der Sound bei vollem Saal nicht allzu anders, als bei der Probe, sonst sind alle Einstellungen neu auszuloten.“ Noch ein kurzer Blick in den Spiegel, g´schwind noch auf´s Klo, und dann ab in Bühnennähe, in wenigen Sekunden geht´s los. Jetzt die Tonangabe zum ersten Song, und schon ist es soweit – das Saal-Licht geht aus, die Scheinwerfer an. Unser Hinweis für den „Raus-auf-die-Bühne-Moment“. Alles ist live, kein „Netz“ oder „doppelter Boden“. Eine Garantie gibt es für nichts! Nach und nach wachsen das Publikum und 5VOR5 zusammen. Nach rund einer Dreiviertelstunde geht es dann ab in eine kurze Pause, um gestärkt den längeren, zweiten Konzertteil zu meistern. Ca. gegen 22:00 Uhr und toller Stimmung, findet der musikalische Abend nach drei Zugaben und vielen Autogrammen sein Ende. Wir sind ganz schön erschöpft aber überglücklich, einen etwas anderen Wochenausklang erlebt zu haben. „Es hat sich wieder einmal gelohnt, den Freitag-Krimi sausen gelassen zu haben – und im Nachhinein war ja eh alles halb so schlimm – oder? – puh, schwitz, hechel, …“

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